Bulungi Logo  
         
 

Nothilfe nach Einbruch

Die Familie Samanya hatte in den letzten Jahren schon nicht besonders viel Glück (siehe hier).
Während des Teamaufenthalts in Uganda im April 2009 brachen jedoch gleich zwei Ereignisse über die Familie herein, die ihnen einen herben Rückschlag versetzten:
Vater Dennis erlitt einen Verkehrsunfall, bei dem auch sein Fahrrad, das er für seine Arbeit täglich braucht, beschädigt wurde.
Fast zeitgleich, als sich gerade niemand in den Wohnräumen aufhielt, wurde bei Samanyas eingebrochen. Nun besaßen sie schon kaum selbst etwas, aber auch dieses Wenige wurde ihnen zum großen Teil noch gestohlen. Unter anderem Matratzen, Decken, Bettzeug und weitere Gegenstände.

Über Betterplace haben wir inzwischen genügend Geld zusammen bekommen, damit sich die Familie wenigstens neue Betten und neues Bettzeug kaufen kann. Vielleicht bleibt Dank des günstigen Wechselkurses auch noch etwas Geld übrig, um weitere Verluste auszugleichen.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Spender!

Schlafraum nach dem Einbruch
Wohnraum nach dem Einbruch

Update

Anfang Juni 2009 war das Betterplace-Projekt für Samanyas finanziert.
Ende Juli 2009 ließ Adonia von Bethesda uns Folgendes wissen:

Dear Kerstin

Hope that you are fine and your family over there in Germany. [...] The following were the things that Samanya bought out of the money that was sent, i. e. 700,000 Sh

4 beds ..........................240,000
4 matresses ................140,000
Bedsheets .....................48,000
Blanckets ......................60,000
Transport ......................12,000
Clothes for the children, Mum
And Dad .......................200,000
TOTAL…………………….. 700,000

Regards
Adonia

Mit der Übermittlung von "Beweisfotos" nach Deutschland ist das aber immer so eine Sache... Deshalb hat Sylvia Alpers aus unserem Team bei ihrem Besuch im Jan./Feb. 2010 die Betten nun selbst fotografiert, die angesichts einer inzwischen weiter gewachsenen Zahl an betreuten Kindern auch dringend vonnöten sind.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, wäre vermutlich noch sehr viel mehr Unterstützung nötig, damit die Samanyas einen "Wohlfühl"-Lebensstandard erreichen. Doch trotzdem sind wir froh, dass wir mit Hilfe der engagierten Spenderinnen und Spender wenigstens die größte Not lindern konnten.