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Foster Homes

Heimmutter Justine
Im Hintergrund, Räume der Mädchen und Justine (neu gestrichen)
Im Hintergrund: Gebäude mit "Wohnzimmer", Vorratsraum

Justine Kikwagaza, die Mutter der Familie, ist HIV-positiv. Sie ist in einem Behandlungsprogramm angebunden. Ihr Mann starb vor einigen Jahren an Rachenkrebs.

Insgesamt gehören 34 Kinder zu Justine's Family. Drei davon sind leibliche Kinder von Justine. Eine Schwester von Justine und eine weitere Verwandte leben mit Justine und den Kindern, darunter auch ihre eigenen, zusammen. Die Frauen kümmern sich gemeinsam um die Kinder und die anfallenden Haushaltspflichten und versuchen durch verschiedene Aktivitäten, z.B. dem Flechten von Bastmatten und Körben, zum Unterhalt beizutragen.

Das Anwesen von Justine's Family befindet sich in Wanyange, etwa 10 km von Jinja entfernt. Es besteht aus mehreren kleinen Gebäuden sowie einigen überdachten Unterständen (darunter auch die Küche), die einen größeren Platz umschließen. Justine's Home liegt in einem sehr landlichen Bereich, sodass nur wenig Verkehr herrscht und es insgesamt sehr ruhig ist.

Drei Gebäude und eine Mauer umschließen eine größere Freifläche, die von allen Seiten zugänglich ist. Hier findet das Leben der Familie statt. Die Kinder haben viel Platz zum Ballspielen, für Gummitwist und andere Spiele. In einem der drei Gebäude befindet sich der Jungenraum, in einem der Mädchenschlafraum und Justines Schlafraum, in dem dritten Gebäude befindet sich ein "Wohnzimmer" in dem z.B. Besucher empfangen werden und ein Vorratsraum.

Der Gebäude, in dem Justine und die Mädchen schlafen und in dem sich "Wohnzimmer" und Vorratsraum befinden, konnten vor kurzem von außen verputzt und gestrichen werden. Ein Bettenprojekt wurde bereits vor einigen Jahren realisiert, d.h. es wurden etliche Betten für die Kinder angeschafft.

Aus Spenden konnten wir für Justine einen Wasseranschluss finanzieren. Anfang 2015 starteten wir ein Betterplace Projekt, um Justine durch Spenden den Anschluss an die örtliche Stromversorgung zu ermöglichen. So bekommen z.B. die Kinder nach Einbruch der Dunkelheit elektrisches Licht, um noch zu lesen oder zu lernen.

Justine kauft größere Mengen Reis oder andere Feldfrüchte auf dem Land ein und verkauft sie dann vor Ort in kleineren Mengen etwas teurer weiter. So hat sie ein erträgliches Einkommen. In Uganda ist es üblich immer nur kleine Mengen eines bestimmten Produktes zu kaufen. So hat man es immer frisch im Haus. Die Art Vorratshaltung, wie wir sie hier praktizieren, gibt es dort nicht. Es fehlt dazu an Kühlschränken und kühlen Vorratsräumen.

 

Justine`s Family
Außenbereich des Hauses
Schlafraum
Jungenschlafgebäude
Die Kühe der Familie
Eine der Ziegen der Familie