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Foster Homes

Das Haus der Mukisa Family
Das Haus von hinten mit Solarpaneel
Der Jungenschlafraum

Die Eltern der Mukisa Family heißen Martin und Eunice Okoth.

Martin Okoth ist Gemeindepastor im Kirugu District, in dem sich auch ihr Haus und Grundstück befindet. Das Haus, in dem sich einige kleine Räume befinden, ist eigentlich zu klein für die ganze Familie.

Zur Mukisa Family gehören 40 Kinder, die teilweise bei ihrer Familie oder Verwandten in der Nähe des Mukisa Home wohnen. Weil Anfang 2013 einige Kinder zusätzlich in der Familie aufgenommen wurden war es notwendig, einen weiteren Schlafraum für Jungen zu errichten. Er steht separat als Lehmkonstruktion links neben dem Haus.

Bulungi e.V. finanzierte für die Familie Anfang 2013 einige Betten plus Zubehör, damit die Kinder nicht auf dem Fußboden hätten schlafen müssen. Wärend des Schulterms, wenn die Secondary Kinder im Boarding-Bereich ihrer Schule schlafen, entspannt sich die Situation ein wenig. Während der Schulferien ist die Schlafsituation sehr beengt.

Bulungi e.V. finanzierte durch Spenden auch ein Solarpaneel auf dem Dach des Hauses, welches das Haus selber und den Jungenschlafraum mit elektrischem Licht und sonstigem Strom versorgt.

Das Haus und das Grundstück der Mukisa Family werden sehr sauber gehalten. Neben dem Haupthaus befindet sich eine größere Konstruktion aus einem Geflecht aus Hölzern. Dieses "Gebäude" ist überdacht und dient teilweise als Küche, teilweise als Aufenthaltsraum, teilweise (z.Zt.) als abgetrennter Bereich für Küken, die vom Bulungi Verein im Rahmen eines Hühnerprojektes angeschafft wurden. Die Hühner selber und deren Eier sollen als Einkommen-schaffende-Maßnahme dienen.

Im hinteren Bereich des Anwesens gibt es einen kleinen Stall für die ausgewachsenen Hühner, sowie für eine Ziege mit ihren Jungen. Diese Tiere laufen auch frei auf dem Gelände herum. In einem Verschlag wird eine Kuh gehalten, die die Familie mit frischer Milch versorgt.

 

Martin neben einem Pferch für eine Kuh
Eine Ziege mit Zwillingen

Weiter gibt es noch einige kleine Pferche für Schweine, die zur Zucht gehalten werden. Die Ferkel werden dann weiterverkauft. Damit kann die Familie ihre Einkommensverhältnisse aufbessern. Während unseres Aufenthaltes konnten wir eine hochträchtige Sau sehen, sowie eine Sau, die bereits Ferkel geworfen hatte. Martin Okoth ist sehr optimistisch, mit der Schweinezucht eine gute Basis für die Zukunft zu haben. Er berichtete uns jedoch, dass es schwierg wäre, die Schweine gut zu ernähren, weil ihnen oft das Geld für Schrot fehlt.

Ein angrenzender Garten versorgt die Familie mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Die Kinder helfen beim Pflanzen und bei der Pflege mit und übernehmen somit schon wichtige Aufgaben für die Versorgung der Familie.

Die Latrine mit Waschbereich
Eine Sau mit einem verbliebenen Ferkel
Die Kochstelle