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Hausanbau

Ein Hausanbau für das Called to Care Home entsteht (2013)

Kinder schlafen auf der Erde im Vorratsraum

Die Called to Care Family ist unsere größte "Foster Family".

Viele der Kinder der Familie gehen bereits in eine Secondary School ins Boarding (Internatsteil einer Schule). Während eines Schulterms benötigen diese älteren Kinder daher keinen Schlafplatz in den Räumlichkeiten der Familie. Halten sie sich aber in den Ferien ebenfalls im Called to Care Home auf, dann kommt es dazu, dass kleinere Kinder sogar auf dem Fußboden im Vorratsraum oder im Küchengebäude schlafen müssen.

Bereits vor längerer Zeit haben James und Rose Kivunike, die Eltern der Called to Care Family begonnen, einen weiteren Schlaf-/ Aufenthaltsraum an ein vorhandenes Gebäude anzubauen. Aus Geldmangel mussten sie die Erstellung des Raumes aber abbrechen, seit dem besteht auf dem Gelände der Familie nur eine Bauruine.

Ein begonnener Anbau
Kinder an der offenen Kochstelle, dahinter der begonnene Anbau
Der begonnene Anbau neben dem Hauptgebäude

Nach dem Bulungi Team Besuch in Uganda Anfang 2013 überlegten wir, wie wir die Lebensqualität unserer Patenkinder und ihren Heimeltern weiter verbessern könnten. Wir beschlossen die Finanzierung von elektrischen Anschlüssen, Wasserleitungsverlegungen usw.

Reverend James Kivunike arbeitet für den ugandischen Bischof, hat daher ein regelmäßiges Einkommen. Da die Familie aus diesem Grund bereits über einen Stromanschluss und eine Wasserleitung verfügt, beschlossen wir, den Bau des begonnenen Schlaf- und Aufenthaltsraumes fortzuführen und zu beenden. Nach dem Erhalt eines Kostenvoranschlags überwiesen wir Anfang August einen größeren Betrag aus erhaltenen Spenden an die Kivunikes.

Bereits Ende Oktober 2013 erreichten uns diese ersten Fotos des Baufortschritts (die Fotos können durch anklicken vergrößert werden).

Rose Kivunike auf dem Grundstück, im Hintergrund der Neubau
Der Anbau hat begonnen
Blick in das Treppenhaus in das obere Stockwerk

Als das Bulungi Team Anfang 2015 die Called to Care Family besuchte, wurden wir in den neuen Aufenthaltsraum gebeten, den wir mitfinanziert hatten.

Ein ehemaliges Pflegekind der Kivunikes ist bereits erwachsen und hatte eine Ausbildung als WebDesigner absolviert. Er half ebenfalls mit, den neuen Raum, in dem sich die Kinder bei Regen, zu Gesprächen oder zum gemeinsamen Fernsehen zusammenfinden, zu gestalten. Er ist gestalterisch begabt und wir finden, das ist ihm sehr gut gelungen. In dem Raum gibt es zwar eine Treppe nach oben, es gibt aber (noch) kein zweites Stockwerk. Die Kinder sitzen gerne auf dieser Treppe, um ihre Mahlzeiten einzunehmen.

Gabi während unseres Besuchs im Gespräch mit Rose Kivunike
Die Treppe ins Nirgendwo
Der Raum ist künstlerisch sehr schön und gemütlich gestaltet.