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FAQ

Wer ist für die Vermittlung und Koordination der Patenschaften verantwortlich?

Für die Vermittlung von Patenschaften verantwortlich ist der deutsche Verein Bulungi - Hilfe für Kinder in Uganda e. V. in Zusammenarbeit mit einem Team bestehend aus einigen Heimeltern vor Ort. Die Patenschaften werden vom vierköpfigen Bulungi-Team vermittelt und betreut, nachdem vorher durch die Kontaktpersonen in Uganda hilfsbedürftige Kinder identifiziert und Profilbögen mit wichtigen Hintergrundinformationen erstellt worden sind.
Grundsätzlich kommen alle Kinder und Jugendlichen, die in der Obhut des Teams vor Ort  bzw. der daran angeschlossenen Foster Families aufwachsen, als Patenkinder in Frage. Sie können so lange durch den Verein Bulungi e. V. betreut werden, wie sie sich in deren Obhut befinden.

In begründeten Einzelfällen unterstützen wir auch Kinder, die nicht direkt in einem der Foster Homes leben, jedoch regelmäßig von einem Zuständigen unseres Partnerteams betreut werden.


Wer ist der Partner in Uganda?

Bulungi e. V. arbeitet mit einem örtlich registrierten nicht-staatlichen Verein im Distrikt Jinja/Uganda zusammen: Bulungi Child Foundation CBO.
Dieser Partnerorganisation sind mehrere so genannte „Foster Families“ unterstellt, d. h. Pflegefamilien, in denen Waisen, ehemalige Straßenkinder und Kinder aus zerrütteten oder sehr armen Familien ein neues Zuhause finden. Alle Heimfamilien werden von Pflegeeltern geleitet, die meist zusätzlich zu ihren eigenen Kindern oder den Kindern ihrer verstorbenen Verwandten weitere bedürftige Kinder bei sich aufgenommen haben.

Zu Bulungi Child Foundation CBO gehören folgende Heimfamilien:

  • Called to Care Family
  • Hope Family
  • Samanya Family
  • Mukisa Family
  • Victory Family

Die zwei letztgenannten Familien befinden sich etwas außerhalb von Jinja in Kirugu und Budondo. 

Und folgende Familien in Jinjas Vororten Bugembe, Wanyange, Wairaka und Katende:

  • Mwebaza Family
  • Deborah´s Family
  • Justine's Family
  • Kwagala Family

Was ist eine Schulpatenschaft?

Eine Schulpatenschaft ist eine Form der regelmäßigen finanziellen Unterstützung eines bedürftigen Kindes oder Jugendlichen, bei der Sie durch Ihre Beiträge ausschließlich Kosten abdecken, die mit dem Schulbesuch in Verbindung stehen.
Der Besuch einer qualitativ guten Grundschule sowie der Besuch einer weiterführenden Schule sind in Uganda kostenpflichtig. Die Kinder in unseren Projekten besuchen unterschiedliche Grund- und Sekundarschulen, teilweise auch Internate.
Mit Ihrem Patenschaftsbeitrag ermöglichen sie Ihrem Patenkind einen gesicherten Schulbesuch bis zum Abschluss der Sekundarstufe und ggf. auch noch darüber hinaus.
Das ugandische Schulsystem umfasst sieben Jahre Grundschulausbildung (P1-P7) und sechs Jahre Sekundarschulausbildung (S1-S6).

Wer kann eine Patenschaft übernehmen?

Jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, kann eine Patenschaft bei Bulungi e.V. übernehmen.



Wie und wo beantrage ich eine Patenschaft?

Unter dem Menüpunkt Patenschaften stellen wir Ihnen Kinder, Jugendliche und Auszubildende vor, für die wir einen Paten suchen. Sollten Sie eine Patenschaft übernehmen wollen, klicken Sie auf den Button „Patenschaftsantrag“ oder klicken sie das Foto des betreffenden Kindes bzw. Jugendlichen oder Auszubildenden an.

Auf der Vorstellungsseite können wir leider nicht alle Kinder zeigen, die einen Paten suchen. Sollten Sie bzgl. Ihrer Patenschaft einen speziellen Wunsch haben, z. B. ein Kind in einem bestimmten Alter oder gezielt ein Waisenkind oder HIV-positives Kind unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte direkt per E-mail an uns. Es gibt jedoch keine Garantie, dass wir Ihren speziellen Wunsch immer erfüllen können. In diesem Fall stellen wir Ihnen gerne ein anderes bedürftiges Kind vor.

Bitte beachten Sie auch, dass wir auf der Website gezeigte Kinder nicht unverbindlich reservieren können, sondern nur ernsthaft gemeinte, verbindliche Patenschaftsanträge berücksichtigen können.

Was kostet eine Patenschaft?

Der monatliche Patenschaftsbeitrag beträgt

  • für Kindergartenkinder von Baby Class bis Top Class: 17,00 €
  • für Grundschüler von P1 bis P7: 17,00 €
  • für Sekundarschüler von S1 bis S6: 20,00 €

Die Patenschaftsbeiträge können  monatlich oder vierteljährlich gezahlt werden.
Bitte richten Sie hierfür einen Dauerauftrag zum 1. eines Monats bei Ihrer Bank ein.
Der Termin des Monatsersten ist für uns sehr wichtig, da wir bzw. Ihre Patenkinder darauf angewiesen sind, dass in den Überweisungsmonaten die Beiträge pünktlich eingehen, damit sie rechtzeitig nach Uganda transferiert werden können.

Wann beginnt die Patenschaft?

Wenn eine Patenschaft bis zum 15. eines Monats übernommen wird, wird ihr Beginn auf den Monatsersten dieses Monats zurückdatiert.
Beispiel: Die Patenschaft wird am 12. Oktober übernommen. Beginn ist hiermit der 1. Oktober und der erste Patenschaftsbeitrag ist der Beitrag für den Monat Oktober.

Wenn eine Patenschaft ab dem 16. eines Monats übernommen wird, wird ihr Beginn auf den Monatsersten des Folgemonats datiert.
Beispiel: Die Patenschaft wird am 24. Oktober übernommen. Beginn ist hiermit der 1. November und der erste Patenschaftsbeitrag ist der Beitrag für den Monat November.

Aus Kulanzgründen stellen wir es Paten, die eine Patenschaft bis zum 15. eines Monats abgeschlossen haben frei, den Patenschaftsbeginn ebenfalls auf den Monatsersten des Folgemonats zu legen.
Dies muss in der schriftlichen Übernahmeerklärung entsprechend gekennzeichnet werden.

Geht der erste Monatsbeitrag nicht innerhalb von vier Wochen nach der schriftlichen Bestätigung der Patenschaft bei Bulungi e.V. ein, gilt der Patenschaftsantrag automatisch als hinfällig und das Kind wird wieder zur Vermittlung frei gegeben. Hierüber muss Bulungi e.V. den Antragsteller nicht eigens informieren.

Interessenten, die zwar Unterlagen erhalten haben, die Patenschaft aber doch nicht eingehen können oder wollen, werden gebeten, Bulungi über diese Entscheidung frühzeitig zu informieren und die Unterlagen wieder zurück zu senden.

Welche Unterlagen erhalte ich?

Bei Beginn der Patenschaft erhalten Sie Informationen über den persönlichen Hintergrund und  die Interessen Ihres Patenkindes sowie mindestens ein Foto Ihres Patenkindes. Außerdem bitten wir Sie um eine unterschriebene Bestätigung der Patenschaftsübernahme.

Auf Wunsch versenden wir die Patenschaftsunterlagen zu Beginn der Patenschaft auch per E-mail.
Die unterschriebenen Patenschaftsbestätigungen können ebenfalls per E-mail an uns zurückgesendet werden.

Wofür werden die Patenschaftsbeiträge verwendet?

Die Patenschaftsbeiträge werden ausschließlich für den Schulbesuch der Kinder verwendet.
Durch die Vermittlung eines der Heimkinder als Patenkind wird dessen Schulbesuch sichergestellt. Da die Kinder verschiedene Schulen besuchen, die Schulgebühren von Schule zu Schule variieren und sich mit jedem Schuljahr zudem auch erhöhen können, ist der Patenschaftsbeitrag ein Mittelwert.
Bulungi e.V. sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Beiträge, um allen Patenkindern gleichermaßen, unabhängig von der Höhe der individuellen Schulgebühr, den Schulbesuch zu ermöglichen.

Kann ich meine Patenschaftsbeiträge steuerlich absetzen?

Bulungi e.V. ist seit November 2007 ein eingetragener gemeinnütziger Verein und dazu berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Ihre Spendenbescheinigung wird Ihnen nach Ablauf des Kalenderjahres unaufgefordert von uns zugestellt.

Falls Sie nicht Pate oder Mitglied sind, beachten Sie bitte, dass wir unbedingt Ihre Postanschrift benötigen, um Ihnen eine Spendenbescheinigung für Ihre einmalige oder mehrmalige Spende zusenden zu können!

Wie werden die Verwaltungskosten getragen?

Die Mitarbeiter von Bulungi e. V. in Deutschland arbeiten ehrenamtlich.
Die Mitarbeiter der ugandischen Partnerorganisation arbeiten entweder ebenfalls ehrenamtlich oder gegen eine geringe Aufwandsentschädigung, die jedoch bisher aus anderen Quellen und nicht durch Bulungi e. V. finanziert wurden.

Die Patenschaftsbeiträge werden von Bulungi e. V. dreimal jährlich kostengünstig an die Partnerorganisation in Uganda weitergeleitet. Die entstehenden Überweisungskosten und sämtliche Portokosten werden aus den Einnahmen der Amazon-Provision, DVD-Verkäufen, Mitgliedsbeiträgen und seit 2010 auch über die Provisionen von Bildungsspender.de beglichen.
Ggf. behalten wir uns vor, einen geringen Anteil der Patenschaftsbeiträge ebenfalls für Portokosten einzusetzen.

Der Wirkungsgrad Ihrer Spende beträgt derzeit 100%.
Das heißt von einem Patenschaftsbeitrag in Höhe von 17,00 € kommen in Uganda tatsächlich 17,00 € an!

Aktuelle Zahlen (Stand Februar 2010):
Wenn man das Geschäftsjahr 2009 für sich betrachtet, konnten wir im letzten Jahr theoretisch "nur" 99,99% aller Patenbeiträge und Spenden direkt weiter leiten.
Das bedeutet bei einem monatlichen Patenschaftsbeitrag von 15 Euro, dass 14,97 Euro tatsächlich weiter geleitet werden.

In der Praxis hatten wir jedoch noch einen Verwaltungseinnahmenüberschuss aus den Vorjahren, so dass wir auch 2009 wieder komplett Kosten deckend arbeiten konnten und alle Spenden und Patenschaftsbeiträge zu 100% in Uganda ankamen

Wie lange dauert eine Patenschaft?

Ein Pate kann sein Patenkind durch die gesamte Schulzeit begleiten, solange es in einem der beteiligten Heime lebt. Im Idealfall dauern Patenschaften viele Jahre und es kann ein enger persönlicher Kontakt zwischen Pate und Patenkind aufgebaut werden.

Erhalte ich regelmäßige Informationen über mein Patenkind?

Bulungi e. V. informiert Sie regelmäßig über die Entwicklung Ihres Patenkindes. Dreimal im Jahr erhalten sie eine Kopie des Schulzeugnisses (Termreport) und Post von Ihrem Patenkind. Möglichst auch ein bis zwei neue Fotos.

Briefe und Termreports erhalten Sie per Post.
Fotos erhalten Sie per E-Mail oder durch ein Internet-Fotoalbum.

Kann ich meinem Patenkind schreiben? Wohin schicke ich meine Briefe?

Briefkontakt zum Patenkind ist ausdrücklich erwünscht, da er sich auf die positive Entwicklung der Kinder sehr förderlich auswirkt und ihnen neue Hoffnung und neuen Antrieb in ihrem Leben gibt.
Die Paten schicken ihre Briefe in englischer Sprache direkt an den ugandischen Verein bzw. die entsprechende Familie.

Die Adresse wird Ihnen bei Patenschaftsübernahme mitgeteilt. Von dort werden die Briefe an die einzelnen Kinder verteilt. Für jüngere Kinder, die noch kein Englisch beherrschen, werden die Briefe von ihren Eltern der Familie oder den zuständigen Projektbetreuern in Lusoga bzw. Luganda übersetzt und sie werden auch beim Briefeschreiben an Sie unterstützt.
Falls Sie selbst nicht auf Englisch kommunizieren können, so ist dies dennoch kein Hinderungsgrund, eine Patenschaft bei uns abzuschließen. Wir sind Ihnen gerne kostenfrei bei der Übersetzung Ihrer Korrespondenz mit dem Patenkind behilflich.

Bitte schicken Sie keine Briefe auf Deutsch! Es gibt vor Ort niemanden, der Deutsch versteht und die Briefe übersetzen könnte. Für Ihr Patenkind sind deutsche Briefe oder anderes schriftliches Material auf Deutsch (Bücher etc.) frustrierend, weil es sie nicht verstehen kann.

Kann ich meinem Patenkind Geschenke schicken?

Es ist möglich, dem Patenkind kleine Geschenke in maximal Din A 4 großen Luftpolsterumschlägen zu schicken.
Vom Schicken größerer Päckchen und Pakete an einzelne Kinder bitten wir abzusehen, da sie auf dem Postweg nach Uganda verloren gehen können, teilweise bei der Abholung am Postamt Gebühren verursachen, die die Organisation dann zu tragen hat, oder Neid unter den Kindern hervorrufen können.

Wenn ein Teambesuch in Uganda ansteht, geben wir den Paten die Möglichkeit, Briefe und ggf. kleine Geschenke direkt nach Uganda mitzunehmen. Von der Übergabe werden meist Fotos gemacht, sofern die Lichtverhältnisse günstig sind.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund des begrenzten Gewichtes, das wir nach Uganda mitnehmen dürfen, auch für die Briefe und kleinen Geschenke, die Sie uns für Ihr Patenkind mitgeben, eine Gewichtsgrenze festsetzen müssen.

 

Kann ich eine Sonderspende für mein Patenkind leisten?

Zu den drei jährlichen Überweisungsterminen ist es möglich, zusätzlich Geld zu senden. In Absprache mit den Eltern der Heimfamilie werden damit notwendige Dinge für Ihr Patenkind angeschafft. Dies können z.B. Schuluniform, Schuhe, Schulmaterial, Kleidung, Matratze, Moskitonetz etc. sein.  

Bitte lesen Sie zu Sonderspenden auch folgenden Abschnitt hier.

Wie oft erhalte ich Post von meinem Patenkind?

Briefe:
Die Kinder schreiben oder malen ihren Paten mindestens dreimal jährlich (einmal pro Term), wobei das Schreibverhalten unterschiedlich und auch altersabhängig ist.
Wir würden es begrüßen, wenn die Kinder tatsächlich öfter als die drei obligatorischen Male pro Jahr Kontakt mit ihren Paten aufnehmen würden. Zur Zeit scheitert dies jedoch noch an der Logistik in Uganda.

Hinweise zum Briefkontakt:
Generell beobachten wir, dass die Kinder und Jugendlichen zwar sehr gerne an ihre Paten schreiben, oft aber gar keine genaue Vorstellung davon haben, was uns an ihrem Leben und ihrer Welt interessieren könnte. Viele Briefe bestehen daher häufig aus einer langen Reihe Grüße und der Hoffnung, Sie eines Tages persönlich kennen lernen zu dürfen. Auch Selbsteinschätzungen zu ihren schulischen Leistungen und das Versprechen, sich im nächsten Term noch mehr anzustrengen, werden häufig gegeben.
Wir möchten Sie daher ermuntern, Ihrem Patenkind gezielt Fragen zu den Themen zu stellen, die Sie interessieren und deutlich zu machen, dass auch das oft als langweilig empfundene Alltagsleben für uns interessant ist, da es sich grundsätzlich von unserem unterscheidet.
Sie helfen Ihrem Patenkind sehr, sich besser in unsere Welt hineinversetzen zu können, indem Sie Fotos von sich und Ihrer Familie schicken. Die Kinder sind auf Fotos besonders stolz und hüten sie wie einen Schatz.
Mit Urlaubsfotos oder Fotos von Bekannten und Freunden können die Kinder meist weniger anfangen bzw. haben sie Schwierigkeiten, diese richtig einzuordnen. Alle abgebildeten Personen werden grundsätzlich als Verwandte und alle abgebildeten Orte als Lebensumfeld des Paten eingestuft, was leicht zu Missverständnissen führen kann. Erklärungen auf der Rückseite der Fotos helfen manchmal, aber nicht immer.

Zeugnisse:
Paten erhalten dreimal jährlich Zeugniskopien (Termreports), um sich vom Fortschritt ihres Patenkindes und dessen Schulbesuch zu überzeugen.

Postversand:
Um Kosten zu sparen, wird die Post (d. h. meist Brief + Zeugnis) der Kinder gesammelt an Bulungi e. V. nach Deutschland versandt. Hier werden die Briefe von den Postkoordinatorinnen an die Paten verschickt.
Das Porto für drei Briefe und Zeugniskopien pro Jahr ist im Patenschaftsbeitrag enthalten.

Kann ich mein Patenkind besuchen?

Ein Besuch bei Ihrem Patenkind in Uganda ist jederzeit möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Die Kinder und auch die Projektpartner möchten die Paten aus Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern gerne persönlich kennen lernen und Ihnen ein Stück ihrer Kultur vermitteln. Ein für beide Seiten erfolgreich verlaufender Besuch bedarf jedoch einer gründlichen Vorbereitung, daher bitten wir Sie um rechtzeitige Vorankündigung (6-8 Wochen vor der geplanten Reise). Wir sind Ihnen gerne bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Kann ich meine Patenschaft kündigen?

Eine möglichst langfristige finanzielle Unterstützung des Patenkindes und somit auch der Heimfamilie ist wünschenswert, jedoch ist eine Schulpatenschaft keine lebenslange Verpflichtung. Die Patenschaft kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.
Hierfür ist eine kurze schriftliche Mitteilung an Bulungi e.V. (auch per E-mail) ausreichend. Die Kündigung wird zum Monatsersten des Folgemonats wirksam. Bereits gezahlte Patenschaftsbeiträge können nicht zurückerstattet werden.

Wann wird eine Patenschaft durch Bulungi e.V. gekündigt?

Wir behalten uns vor, eine Patenschaft zu kündigen, wenn ein Pate sich mit drei Monatsbeiträgen in Zahlungsverzug befindet, oder wenn andere triftige Gründe vorliegen, wie z. B. die Schädigung des Ansehens der ugandischen Partnerorganisationen oder des Vereins Bulungi. Der Pate erhält über die Kündigung eine schriftliche Mitteilung.

Warum führt Bulungi e.V. nicht das DZI-Spendensiegel?

Unser Verein verfügt nicht über ein DZI-Siegel. Wir haben dies durchaus überlegt, aber mit gutem Grund wieder verworfen. Die Beantragung dieses "Qualitätssiegels" im Spendenwesen ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden? Für einen Verein unserer Größe würde die Beantragung des Siegels so viel kosten, dass wir von diesem Geld eine ganze Reihe Kinder ein ganzes Jahr lang zur Schule schicken könnten. Wir haben uns dafür entschieden, die monatlichen Beiträge unserer geschätzten Paten für die Kinder einzusetzen und nicht dazu, uns gegenüber der interessierten Öffentlichkeit (die sich bei einem Verein unserer Größe ohnehin noch in Grenzen hält) mit einem DZI-Siegel darzustellen. Ein DZI-Siegel können sich nur größere Organisationen leisten, die einen entsprechenden Verwaltungskostenanteil ohnehin eingeplant haben und die so viele Gelder einnehmen, dass ein paar hundert bis tausend Euro, die für das DZI-Siegel entrichtet werden müssen, eher eine Kleinigkeit sind. Für eine kleine Organisation wie Bulungi, die es schafft, die Gelder fast völlig ohne Abzüge nach Uganda zu transferieren, würde die Beantragung eines DZI-Siegels leider zu Lasten der unterstützten Kinder gehen und auch den Verwaltungskostenanteil dramatisch in die Höhe schnellen lassen.